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Liebe Leserin, lieber Leser,

©shutterstock

um sein eigenes Verhalten stetig zu optimieren und nicht in Verzerrungsfallen zu tappen, hilft der Blick von Oben auf das eigene Tun. Helikopter View wird dieses Prinzip auch genannt. Dazu verlassen Sie die ichbezogene Sichtweise, begeben sich auf eine höhere Wachte - oder in die Situation des Anderen - und fragen sich dies:

  • Was wird das, was ich gerade sage/tue, bewirken?
  • Wie wird/kann ein Anderer das, was ich sage/tue, verstehen?
  • Was wird er/sie daraufhin wahrscheinlich tun?
  • Ist dies das von mir Gewünschte?
  • Was muss/kann ich ändern, damit es mehr dem Gewünschten entspricht?
  • Lebe ich selber vor, was ich bei anderen erreichen will?
  • Was kann ich bei mir selbst verbessern?

So manches kommunikative Desaster könnte vermieden werden, würde die Helikopter-Perspektive systematisch in die tägliche Arbeit eingebracht.

Der Helikopterblick: Wie er beim kontinuierlichen Verbessern hilft

Ein Weg entsteht dadurch, dass er begangen wird. Dies gilt auch für unser Gehirn. „Use it or lose it“ ist sein Prinzip. Neuronale Verbindungen, die nicht regelmäßig stimuliert werden, entwickeln sich schnell zurück, was man zum Beispiel bei Fremdsprachenkenntnissen sehr gut beobachten kann. Unser Denkapparat braucht bis zu 100 Wiederholungen, um etwas dauerhaft zu speichern.

Erst hierdurch entstehen stabile Verknüpfungen zwischen den einzelnen Hirnzell-Komplexen und eine immer bessere Feinjustierung. Aus neuem Verhalten werden Routinen. Diese rutschen schließlich ins Unterbewusstsein und werden dort wie von selbst abgespult. Das kennen wir vom kleinen Einmaleins genauso wie von hochkomplexen Abläufen, die zu unserem Job gehören.

Damit selbst kleine Dinge zu angenehmen Gewohnheiten werden, empfehle ich die „Motto-des-Tages-Technik“. Hierbei wird jeweils ein ausgewählter Aspekt gezielt trainiert. Viele Themen bieten sich dazu an, wie etwa die fünf magischen Worte, die oft kleine Dialog-Wunder bewirken: bitte, danke, gerne, sorry, klasse gemacht. Auch wenn scheinbar banal, darüber muss gesprochen werden.

„Den Chefs ist gar nicht bewusst, was sie alles anrichten, wenn sie nicht einmal die Grundregeln eines höflichen Miteinanders beherrschen. Gerade ein Bitte und Danke ist oft nicht mehr drin: Suchen sie mir dies, bringen Sie mir das, geht es bis heute Mittag, wie lange soll ich noch warten? … das ist der Umgangston, der vorgelebt wird und dann von den Mitarbeitern entsprechend an die Kunden weitergegeben wird“, schreibt mir eine Leserin. Der Helikopterblick kann davor schützen.

Meta-Ebene und Kekstest: für die Mitarbeiterführung sehr relevant

Macht drückt sich leider oft dadurch aus, dass mit „Untergebenen“ schlecht umgegangen wird. Wie es zu solchem Verhalten kommt? Macht erzeugt ein gefährliches Hormongemenge, das die Betroffenen dazu bringt, rücksichtsloser zu werden, sich nicht länger darum zu kümmern, was Andere denken und mit zweierlei Maß zu messen.

Dieser Mechanismus wurde in einem Experiment offengelegt, das als „Kekstest“ in die Literatur eingegangen ist. Die Sozialpsychologin Deborah Gruenfeld von der Stanford University ließ Studenten in Dreier-Gruppen über umstrittene Themen diskutieren. Per Los wurde jeweils einer der drei dazu bestimmt, die Meinung der beiden anderen zu bewerten. Er hatte also ein kleines Stückchen Macht bekommen. Als wenig später eine Schüssel mit Keksen gebracht wurde, griffen die ermächtigten Studenten als erste zu, kauten mit offenem Mund und fanden nichts dabei, den Tisch zu bekrümeln. Ohne sich dessen bewusst zu sein, bekundeten sie so ihren Machtvorsprung.

Die Gefahr, mit Macht schlecht umzugehen, ist also groß - besonders für die von Natur aus Dominanten. Ständig müssen sie darauf achten, nicht in ein schädliches Machtgebaren zu schliddern. Wer Optimierungspotenzial bei sich sieht, dem ist mit dem Blick aus der höheren Meta-Ebene und einer kritischen Selbstreflektion sehr geholfen.

Newsletter-Geschenk: Meine Hörbücher – mit 50 Prozent Rabatt

Exklusiv für meine treuen Newsletter-Leser gibt es – solange der Vorrat reicht - dieses Angebot: 10 Euro (statt 19,90) für die folgenden Hörbücher:

Die kundenorientierte Mitarbeiterführung: Die 25 wertvollsten Erfolgsrezepte für erfolgreiches Führen in neuen Zeiten

Wir leben und arbeiten in einer neuen Business-Welt. Der Kunde hat sich vom passiven Verbraucher zum aktiven Marktgestalter und Kaufverhaltensbeeinflusser gewandelt. So wurden die Unternehmen vom Jäger zum Gejagten.

Um den Wettlauf um die Gunst der Kunden zu gewinnen, brauchen Unternehmen eine kundenfokussierte Organisation, neue Strategien im Management und neue Umgangsformen in der Mitarbeiterführung.

Das Hörbuch enthält 25 wertvolle Erfolgsrezepte, die in 77 Minuten zeigen, wie dies umgesetzt werden kann. Das Ziel: den Anforderungen einer neuen Business-Welt gerecht zu werden, die gleichzeitig Gewinnerzielung wie auch Ethik und Menschlichkeit erwartet.

Das neue Verkaufen: Die 25 wertvollsten Erfolgsrezepte für ein erfolgreiches Verkaufen in neuen Zeiten

Moderne Verkaufsgespräche funktionieren nicht länger nach den Regeln, die vor Jahren noch gültig waren. Denn die Kunden sind informierter, anspruchsvoller und fordernder geworden. Die Märkte sind gesättigt. Und die Preissensibilität steigt.

Der erfolgsreichste Weg in dieser neuen Business-Welt, oft genug der einzige, der überhaupt noch funktioniert: Das sind emotionalisierende Verkaufsgespräche – verbunden mit dem magischen Wissen, wie man sie führt.

Dieses Hörbuch zeigt in 73 Minuten die 25 wertvollsten Erfolgsrezepte für ein erfolgreiches Verkaufen in neuen Zeiten. Es erläutert die maßgeblichen Techniken und Tipps, um durch Anziehungskraft – und nicht durch Preiszugeständnisse - neue Kunden zu gewinnen.

Erfolgreiche Kundenrückgewinnung: Die 25 wertvollsten Erfolgsrezepte für die erfolgreiche Rückgewinnung verlorener Kunden

Die Wechselbereitschaft der Kunden ist so hoch wie nie. Das neue Phänomen heißt: der flüchtende Kunde. Deshalb muss ein oft vergessenes Ertragspotenzial stärker in den Fokus rücken: die gezielte Rückgewinnung verlorener Kunden.

Der klassischen Neukunden-Akquise ist sie oft überlegen. So geht es darum, zu erkennen, wer aus welchen Gründen abgewandert ist und wen man wie zurückholen kann, um es im zweiten Anlauf besser zu machen.

Das Hörbuch zeigt in 70 Minuten die 25 wertvollsten Erfolgsrezepte für die erfolgreiche Rückgewinnung verlorener Kunden. Es zeigt zudem, wie Sie künftig die Verluste profitabler Kunden vermeiden und bei den reaktivierten Kunden eine anhaltende Geschäftsbeziehung aufbauen können.

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Zertifizierter interner Touchpoint Manager: Ausbildung vom 23. - 25. 8. 2018 in München

© Peter Svec

Der interne Touchpoint Manager ist Brückenbauer zwischen Organisation, Mitarbeitern und Führungskreis für unternehmenskulturnahe Themen. Er sorgt sich um die körperliche, geistige und seelische Fitness der Mitarbeiter, damit deren Performance auf Höchststand bleibt.

Diese Funktion hat sowohl strategische als auch operative Komponenten. Von daher ist sie viel mehr als nur ein bisschen Mitarbeiterstreicheln. In Zeiten von Talente-Knappheit und Social Media-Gerede kann sie über die Zukunft eines Unternehmens maßgeblich mitentscheiden.

Die Ausbildung richtet sich vor allem an ambitionierte Mitarbeiter aus den Bereichen Mitarbeiterführung und HR, die im Kontext unserer neuen Arbeitswelt und mithilfe dieser Zusatzqualifikation die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber sichern wollen.

Die Ziele für das Unternehmen: mehr Mitarbeiterengagement, mehr Mitarbeiterloyalität, mehr Mundpropaganda und mehr Weiterempfehlungen durch verbesserte koordinierte HR-Prozesse und eine moderne Mitarbeiterführung.

Die Ziele für den Teilnehmer/die Teilnehmerin: Weiterbildung und Höherqualifizierung in modernen Methoden von Management und Mitarbeiterführung. Sie erhalten ein Zertifikat und ein Siegel, das diese Qualifizierung dokumentiert

Die Ausbildung findet vom 23. - 25. 8. 2018 in München statt und wird von mir persönlich durchgeführt.

Zu weiteren Infos: klicken Sie hier

Direkt zur Anmeldung: klicken Sie hier

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Zertifizierter Customer Touchpoint Manager: Ausbildung vom 30. 8. – 1. 9. 2018 in München

Über die Zukunft eines Unternehmens entscheidet, was in den „Momenten der Wahrheit“ an den Touchpoints, den Berührungspunkten zwischen Anbieter und Kunde tatsächlich passiert. Deshalb brauchen Unternehmen nicht nur ein Customer Touchpoint Management, sondern auch einen Customer Touchpoint Manager. Seine Kernaufgabe ist es, eine hundertprozentige Kundenorientierung zu ermöglichen und abteilungsübergreifend begeisternde, verlässliche und vertrauensvolle Kundenerlebnisse sicherzustellen.

Die Ausbildung richtet sich vor allem an ambitionierte Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing und Kundenservice, die im Kontext unserer neuen Businesswelt und mithilfe dieser Zusatzqualifikation die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber sichern wollen.

Die Ziele für das Unternehmen: mehr Kundenorientierung, mehr Kundenloyalität, mehr Mundpropaganda und mehr Weiterempfehlungen durch verbesserte crossfunktional koordinierte Prozesse. Außerdem lassen sich durch das Customer Touchpoint Management eine Menge Kosten sparen, weil viel aus Kundensicht unnötiges wegfällt.

Die Ziele für den Teilnehmer/die Teilnehmerin: Weiterbildung und Höherqualifizierung in modernen Methoden des Kundenbeziehungsmanagements. Sie erhalten ein Zertifikat und ein Siegel, das diese Qualifizierung dokumentiert.

Die Ausbildung findet vom 30. 8. – 1. 9. 2018 in München statt und wird von mir persönlich durchgeführt.

Zu weiteren Infos: klicken Sie hier

Direkt zur Anmeldung: klicken Sie hier

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Mein neues Workshop-Seminar: Mitarbeiterführung im Generationenmix

Führungskräfte werden heute vor ganz neue Herausforderungen gestellt: Sie müssen ihre eigene Rolle überdenken und neue Arbeitsmethoden beherrschen. Vor allem aber müssen sie „Digital Natives“ und „Analog Seniors“ gemeinsam zu Höchstleistungen führen. Ganz andere Führungsstile rücken dabei nach vorn: Möglichmacher und Katalysatoren werden gebraucht. Für Führungskarrieren kommen nur noch Menschenexperten infrage. All das ist einzubinden in eine „lachende“ Unternehmenskultur. Das Instrument, mithilfe dessen man die notwendigen Prozesse gestaltet, heißt Mitarbeiter-Touchpoint-Management.

Die Inhalte dieses hochaktuellen Workshops/Seminars:

  • Unsere schöne neue Arbeitswelt
  • Wie Millennials geführt werden wollen
  • Wie man Loyalität und Engagement in allen Generationen verstärkt
  • Neue Führungsstile: Möglichmacher und Katalysatoren
  • Neue Arbeitsmethoden und Führungswerkzeuge
  • Wie man aus Mitarbeitern Botschafter und Mitrekrutierer macht
  • Über die „vergiftete“ und die „lachende“ Unternehmenskultur
  • In vier Schritten zum Erfolg: Das Mitarbeiter-Touchpoint-Management

Weitere Infos dazu: klicken Sie hier.

Interessiert? Dann rufen Sie mich am besten gleich an: 089 6423 208

Das Thema eignet sich auch bestens für einen Vortrag auf einem Managementanlass. Meine weiteren Vortragsthemen finden Sie hier.

Neu und ab sofort für Sie: telefonisches Business-Coaching

Das Tempo im Business steigt. Schnelles Handeln ist wichtiger als jemals zuvor. Telefonisches Business-Coaching ist ein guter Weg, um beim Wettlauf in Richtung Zukunft ganz weit vorne mitzuhalten. Die Themen, bei denen ich Sie unterstützen kann:

  • Kundenorientierte Unternehmenstransformation
  • Touchpoint Management und Customer Journey
  • Kundenloyalität und Empfehlungsmarketing

Wie das funktioniert? Wir führen ein telefonisches Vorgespräch von 10 Minuten, um zu sondieren, wie Ziele und Themen zusammenpassen. Danach vereinbaren wir einen ersten telefonischen Coaching-Termin. Für eine Session von 50 Minuten investieren Sie 250 Euro bzw. 300 CHF. Interessiert? Anruf genügt: 089-6423 208.

Wussten Sie schon? Ich wurde zur LinkedIn TopVoice 2017 gekürt. Mein aktueller Beitrag dort: Die wichtigsten agilen Arbeitsmethoden – und wie ihre Einführung gelingt

Wer sein Unternehmen wettbewerbsfähig und als Arbeitgeber attraktiv machen will, sollte sich mit agilen Arbeitsmethoden befassen. Diese sind zwar inzwischen weitläufig bekannt, werden aber noch immer viel zu selten eingesetzt.

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Außerdem wurde ich 2017 zum Xing Insider ernannt. Mein aktueller Fachbeitrag dort: Ist Macht eher gut – oder böse?

Macht an sich ist weder gut noch böse. Es kommt vielmehr darauf an, wie man sie nutzt. Es gibt nämlich eine helle und eine dunkle Seite der Macht. Sie kann Großes bewirken, aber auch sehr viel zerstören. Sie macht die Guten besser und die Schlechten schlechter. Denn Macht verändert die Persönlichkeit. Höllisch aufpassen muss also jeder, der Macht erlangt.

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