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Lieber Leser,

mit einer erstklassigen Empfehlung erzielt man Aufmerksamkeit und Anerkennung, erntet Lob und Dank. Mit einem schlechten Rat hingegen riskiert man Spott und Tadel. Versetzen wir uns nun in die Lage eines Empfehlenden: Dank Ihrer Spitzenleistung wird er zusätzliche Wertschätzung von Dritten erfahren. Das wird seine Loyalität weiter stärken. Versagen Sie dagegen, haben Sie vielleicht einen Feind fürs Leben.

Im Wesentlichen werden Empfehler aus drei Gründen aktiv:

  • um 'jemand' zu sein, also Bewunderung zu erlangen
  • um etwas beizutragen, also Dankbarkeit zu erhalten
  • finanziell motiviert, um also daran zu verdienen


  • Menschen verstärken
    Verhalten, für das sie
    Aufmerksamkeit, Anerkennung und
    Belohnung erhalten
    Man gebe demnach potenziellen Empfehlern etwas, das sie gut aussehen lässt, womit sie anderen nützen oder sich profilieren können. Dann hat es gute Chancen, von ihnen empfohlen zu werden. Dabei geht es nicht immer vorrangig um monetären Profit, sondern auch um Ansehen, um Hilfsbereitschaft und andere gute zwischenmenschliche Gefühle.

    Denn mit Empfehlungen kann man sich schmücken und sein Selbstwertgefühl steigern. Man kann sich als Kenner präsentieren und hierdurch seinen Status stärken. Man kann Menschen beeinflussen und somit in gewisser Weise auch Macht ausüben. Oder man kann helfen und anderen Gutes tun. Auf diese Weise lassen sich vertrauensvolle Beziehungen aufbauen, soziale Bindungen gestalten und Freundschaften festigen.

    Empfehlungen sind Emotion pur

    Weiterempfehlungen
    sind das Wertvollste,
    das man von seinen
    Kunden bekommen
    kann. Das Marketing
    und die komplette
    Vertriebsmannschaft
    müssen lernen, gezielt
    ihre Kunden als positive
    Kommunikatoren so mit
    einzubinden, dass diese
    zu aktiven Empfehlern
    werden.
    Empfehlungen sind immer subjektiv und sehr persönlich. Sie sagen etwas über die eigenen Wertvorstellungen. Und sie polarisieren. Das, was man empfiehlt, mag man sehr – und anderes gar nicht. Für das, worüber man mit Leidenschaft spricht, geht man bisweilen ‚durchs Feuer‘. Und etwas, das man hasst wie die Pest, weil es einen zutiefst verletzt oder enttäuscht hat, will man bisweilen zerstören. Denn mit jeder Empfehlung steht auch die eigene Reputation auf dem Spiel.

    Damit wird klar: Empfehlungen sind eine höchst emotionale Angelegenheit. Und für Emotionen ist unser Gehirn zuständig. Schauen wir also mal kurz dort vorbei. Es scheint gleich zwei Gründe zu geben, weshalb wir Empfehlungen so lieben:

    1. Empfehlungen stimulieren unser cerebrales
    Belohnungssystem.

    Dieses tritt immer dann in Aktion, wenn eine Sache von unserem Hirn für gut befunden wird. Es belohnt uns zum Beispiel für eine gelungene Flucht. Ausdauernde Läufer kennen das als ‚Runners high‘. Bei Sportwagen ist, weil sie Vorsprünge sichern, das männliche Belohnungssystem besonders aktiv, bei Kleinwagen hingegen fährt es auf Sparflamme. Auch altruistisches Verhalten und ‚Gutes tun‘ wird mit guten Gefühlen belohnt. ‚Helper‘s high‘ wird dieser Zustand genannt.

    Im Rahmen einer
    experimentellen
    Untersuchung an der
    Universität Hamburg
    konnte nachgewiesen
    werden, dass sich
    Kunden nach Abgabe
    einer Empfehlung dem
    Unternehmen in
    stärkerem Maße
    verbunden fühlen.
    Ebenso konnte gezeigt
    werden, dass das
    Aussprechen einer
    Empfehlung eine
    positive Wirkung auf
    die eigene Wiederkaufabsicht hat.





    So ist es also doppelt
    sinnvoll, sein
    Empfehlungsgeschäft
    gezielt zu entwickeln.
    Es sorgt für
    kostengünstiges
    Neugeschäft sowie für
    einen Zuwachs an Kundenloyalität, sprich
    für längere Treue und
    vermehrte Käufe.

    So haben US-Wissenschaftler festgestellt, dass freiwilliges Spenden für einen guten Zweck die gleichen Hirnareale mobilisiert, die auch dann aktiv sind, wenn wir einen Zuwachs beim eigenen Vermögen erwarten. Soziales Engagement und gute Taten, sich also als wertvolles Mitglied einer Gemeinschaft zu zeigen, sind demnach starke Motivatoren und können eindeutig vor monetären Beweggründen stehen. Auch wenn es nicht immer so aussieht: Rein egoistische und auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Ziele sind bei weitem nicht für jeden ein Thema.

    2. Empfehlungen machen es unserem Gehirn einfach.

    Es favorisiert anstrengungslose Informationsverarbeitung. In Zusammenhang mit Marken ist dieses Phänomen ausgetestet. Starke Marken machen unserem Hirn die Arbeit leicht: Es (er)kennt die Marke, es versteht, wofür sie steht und braucht sich daher nicht abzumühen, sie zu decodieren. Schwache Marken hingegen sind anstrengend, weil zusätzliche Energie vonnöten ist, um sie zu entziffern. Und dabei können Fehler passieren. Unser Hirn ist aber ständig auf der Suche nach Risikominimierung - positive Erfahrungen hingegen sucht es zu maximieren. So machen uns Empfehlungen, wie starke Marken auch, das Leben einfach: sie reduzieren Komplexität, verschaffen Sicherheit und geben uns damit ein gutes Gefühl.

    Gute Gefühle sind nun nichts anderes als das Ergebnis einer Ausschüttung von Glückshormonen - und dies wiederum macht uns süchtig. So werden beide Seiten, also der Empfehlende wie auch der Empfehlungsempfänger, wenn die gemachte Erfahrung eine positive war, dies wiederholen. Also in Zukunft öfter Empfehlungen aussprechen bzw. stärker auf Empfehlungen setzen. Empfehler, die uns derart gute Gefühle verschafft hat, werden wir stärker ins Vertrauen ziehen. Und die empfohlene Leistung werden wir, wenn sie anregend war, zunehmend frequentieren – und ebenfalls weiterempfehlen. Ergo: Empfehlungen haben Suchtpotenzial. Denn sie versorgen uns mit Momenten des Glücks.




    Empfehlungsmarketing GSA-Talk

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    Die Seminar-Inhalte

  • Wie Sie Kunden gezielt zu begeisterten Empfehlern machen
  • Was Empfehler motiviert - und wie Sie
  • dazu das Internet nutzen
  • Die Strategie: 4 Schritte zum
  • erfolgreichen Empfehlungsmarketing
  • Aus der Praxis: Aktionsprogramme für
  • Ihr Empfehlungsmarketing
  • Neue Formen von Mundpropaganda-
  • und Empfehlungsmarketing



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    Das Internet wird für erfolgreiche Business-Strategen immer wichtiger. Deshalb hier ein paar Links, die helfen können, Ihre Web-Aktivitäten weiter zu optimieren.

    Wie man auf Kundenbewertungen im Internet reagiert: hier
    Über Business-Videos im Internet: hier
    Über den Google Page-Rank: hier
    Tipps für eine erfolgreiche Firmenwebsite: hier
    Inhalts-Ideen für Firmenwebsites: hier

    Übrigens: Jede Menge kostenlose Fachartikel zum Downloaden, weiterempfehlen und Einstellen auf Ihrer Webseite finden Sie - jeweils unter der Rubrik Services - auf meinen Webseiten:

    www.anneschueller.de
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    Hier finden Sie ausgewählte Fachartikel, die in den letzten sechs Wochen erschienen sind:
    Interview auf DAS INVESTMENT:
    Loyalität schlägt Kundenbindung
    34 KB Download
    Beitrag für Medianet:
    Faszinieren statt rabattieren
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    Bericht in der TeleTalk:
    Ethik als Unternehmensmaßstab
    272 KB Download
    Kolumne 'Schüller on Marketing' in der A3BOOM:
    Angst ist der größte Erfolgskiller
    43 KB Download
    Beitrag für den Versicherungsvertrieb:
    Kennzahlen im Empfehlungsmarketing
    2,3 MB Download



    Dass der Frühling in all seiner Pracht nun endlich kommen möge
    wünscht sich und Ihnen ganz herzlich

    Ihre Anne M. Schüller



    Anne M. Schüller Marketing Consulting | Harthauser Str. 54 | 81545 München
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