Ausbildung zum zertifizierten Orbit-Organisationsentwickler

Das Orbit-Modell - entwickelt von Anne M. Schüller zusammen mit Alex T. Steffen
Das Orbit-Modell - entwickelt von Anne M. Schüller zusammen mit Alex T. Steffen

In einer Umgebung von gestern kann man nicht auf Gedanken für morgen kommen. Organisationsinnovationen sind heute ein Muss. Hierfür habe ich das Orbit-Modell entwickelt. Es zeigt eine organisationale Struktur, die sich agil, adaptiv und antizipativ auf die Erfordernisse unserer hoch-digitalisierten Zukunft einstellen kann. „So sieht das Unternehmensmodell der Zukunft aus“, schreibt das Wirtschaftsmagazin Capital.

Wahre Kundenzentrierung wird dabei zur Nummer eins der künftigen Unternehmensaufgaben. Denn wer durchstarten will, braucht nicht nur neue Führungskonzepte. Er muss sich auch radikal auf die Seite des Kunden stellen. So ist das Orbit-Modell das erste Organisationsmodell, das den Purpose und die Kunden sichtbar in den Mittelpunkt stellt.

Zudem ist es das erste Modell, das die zunehmend nötigen Brückenbauer-Rollen gezielt integriert. Im Rahmen von 9 Aktionsfeldern propagiert es den Übergang von einer aus der Zeit gefallenen pyramidalen zu einer zirkulären, sich ständig weiterentwickelnden zukunftsfitten Organisation:

Der Purpose: Im Zentrum der Organisation steht ein kraftvoller Purpose - der Daseinssinn eines Unternehmens. Er ist ökonomisch, ökologisch und sozial von Belang und attraktiv für die Kunden und Mitarbeiter. Wie der Kern einer Frucht sichert dieser Purpose das Überleben am Markt.

Die Stellung der Kunden: Kundenzentrierung wird in diesem Modell sofort sichtbar. Die Kunden scharen sich um den Purpose, weil er für sie zugleich anziehend und unterstützenswert ist. Alle Mitarbeitenden kreisen um die Kunden – auf Augenhöhe und in dynamischer Interaktion.

Die Stellung der Mitarbeiter: Sie stehen nicht länger unten in einer Hierarchie, sondern agieren gleichrangig im Kreis mit den Führungskräften und Partnern des Unternehmens auf das Kundenwohl hin. Operative Entscheidungen treffen sie dezentral, crossfunktional und selbstorganisiert.

Die Stellung der Führungskräfte: Die Führungskräfte sind nicht von den Kunden separiert. So wird Kundenähe in Orbit-Organisationen nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch tatsächlich gelebt. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Partnern des Unternehmens funktioniert gleichberechtigt und Hand in Hand.

Die Bedeutung der Partner: Längst bringen die Schwächen, die sich bei herkömmlichen Organisationen in Bezug auf den transformativen Wandel zeigen, immer mehr Unternehmen dazu, an Innovationszentren anzudocken, eigene Innovation Labs aufzubauen, digitale Einheiten auszugründen und/oder mit passenden Startups zu kooperieren. Solche strategischen Alliierten sind die neuen Innovationshelfer und Wachstumstreiber.

Die Brückenbauer: Wenn sich in der Außenwelt alles vernetzt, muss das auch drinnen im Unternehmen passieren. Hierzu werden Brückenbauer gebraucht, die interdisziplinäre Verbindungen schaffen. Sie schließen die Kluft zwischen drinnen und draußen, zwischen oben und unten, zwischen Mensch und Denkmaschine. Zudem werden externe Fürsprecher und Influencer benötigt, die dafür sorgen, dass neue Kunden kommen und kaufen.

Die Stellung der Geschäftsleitung: Die Geschäftsleitung ist nicht länger die Spitze, sondern das Fundament einer Firma und sorgt für die notwendige Stabilität. Sie ist verantwortlich für die Transformationsstrategie und setzt sich vehement für sie ein. Sie ist Bindeglied zur Öffentlichkeit und Brückenbauer in Richtung Zukunft.

Die eingebaute Dynamik: Kreise sind ein typisches Merkmal sich dezentralisierender Organisationen. Doch auch Kreise brauchen Dynamik, indem sie sich miteinander verbinden. So entsteht ein System, in dem Aspekte der Erneuerung von jedem an jeder Stelle jederzeit initiiert werden können.

 

Ausbildungsprogramm/Anmeldung zum zertifizierten Orbit-Organisationsentwickler: weiter

Die Ausbildung richtet sich an ambitionierte Führungskräfte und Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Organisationsentwicklung, Change-Management, Leadership und HR, die im Kontext unserer neuen Arbeitswelt mithilfe dieser Zusatzqualifikation und einem hierbei erworbenen umfangreichen Methodenkoffer die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens sichern wollen.

Die Ziele für das Unternehmen: die Teilnehmer*innen lernen eine zukunftsfähige Organisationsentwicklung sowie alle Aspekte des Orbit-Modells kennen und können diese implementieren. Das Ergebnis: Eine Organisation, die für die kommende Zeit hervorragend aufgestellt ist: kundenfreundlich, hochrentierlich und zutiefst human.

Die Ziele für den Teilnehmer/die Teilnehmerin: Weiterbildung und Höherqualifizierung in modernen Methoden von Organisationsentwicklung, Management und Mitarbeiterführung. Sie erhalten ein Zertifikat und ein Siegel, das diese Qualifizierung dokumentiert.

Ein ausführliches Video-Interview: Über das Orbit-Modell und den Orbit-Organisationsentwickler