Neuerscheinung: Die Orbit-Organisation

Die Orbit-Organisation - das Unternehmensmodell für eine unvorhersehbare Zukunft

Die Orbit-Organisation - In 9 Schritten zum Unternehmensmodell für die digitale Zukunft

Alle reden von der Digitalisierung und wie schwer man sich hierzulande damit tut. Doch über den wahren Grund für das Zaudern beim Aufbruch ins Neuland redet man nicht: Zahllose Unternehmen bleiben, visualisiert durch ein übliches Organigramm, einem Organisationsmodell verhaftet, das aus dem tiefsten letzten Jahrhundert stammt. Um aber bahnbrechend neue Geschäftsideen zu entwickeln, braucht es eine passende organisationale Struktur. Ein Company Redesign ist unumgänglich, um mit unserer Hochgeschwindigkeitszukunft Schritt halten zu können. Hier setzt das Orbit-Modell an.

Als Organisationsinnovation propagiert es den Übergang von einer aus der Zeit gefallenen pyramidalen zu einer zukunftsweisenden zirkulären Unternehmensorganisation. In neun Schritten zeigt es den Weg zu einer lebendigen Innovationskultur, die sich adaptiv und agil auf die Erfordernisse der neuen Zeit einstellen kann. Kundenzentrierung spielt dabei eine herausragende Rolle. Sie wird zur Nummer 1 der künftigen Unternehmensaufgaben. Denn wer durchstarten will, braucht nicht nur neue Führungskonzepte. Er muss sich auch radikal auf die Seite des Kunden stellen.

So ist das Orbit-Modell das erste Organisationsmodell, das den Kunden tatsächlich und auch optisch sichtbar in den Mittelpunkt stellt. Es ist zudem das erste Modell, das die zunehmend notwendigen Brückenbauer-Rollen gezielt integriert. Denn Transformation bedeutet immer auch Transition, also Übergang. Hierfür werden Menschen gebraucht, die Wege ins Neuland ebnen und Verbindungen schaffen zwischen Drinnen und Draußen sowie zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz.

Praxisorientiert und anhand vieler Beispiele beschreibt das Buch die positiven Effekte, die das Orbit-Modell auf sämtliche Unternehmensbereiche hat. Es ist eine umfassende Handlungsanleitung, mit deren Hilfe die dringend notwendigen Veränderungsmaßnahmen zügig zu schaffen sind.

Anne M. Schüller, Alex T. Steffen: Die Orbit-Organisation
In 9 Schritten zum Unternehmensmodell für die digitale Zukunft
Gabal Verlag 2019, 312 S., 34,90 €, ISBN: 978-3869368993

Erscheinungstermin: Ende Januar. Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis - hier zu einer Leseprobe.

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Neue Zeiten brauchen neue Unternehmensstrukturen

Bestsellerautorin Anne M. Schüller mit ihrem neuen Buch "Die Orbit-Organisation"
Bestsellerautorin Anne M. Schüller mit ihrem neuen Buch "Die Orbit-Organisation"

Die Zukunft rückt im Zeitraffer an. Permanente Vorläufigkeit wird zur Normalität. Überleben werden in diesem Kontext nur die Unternehmen, deren Grundgefüge adaptiv dazu passt. Hie und da ein Klacks Tünche, um sich einen modernen Anstrich zu geben? Das reicht nicht. An organisationalen Innovationen kommt niemand vorbei.

In allen Branchen wird es nun Pioniere geben, die die Digitalisierung für völlig neue, noch nie dagewesene Anwendungen nutzen. Wir wissen nicht, ob sie kommen oder wann sie kommen, doch wenn sie kommen, dann kommen sie schnell. So ist nichts mehr auf Jahre hinaus planbar. Fortan wird sich das Management aufmachen müssen, ohne den genauen Weg schon zu kennen.

Im Kern ist das Wettrennen zwischen herkömmlichen Unternehmen und den neuen Top-Playern der Wirtschaft keins um die bessere Idee, sondern eins um das bessere Organisationsmodell. Für die „Next Economy“ wird dringend eine „Next Organisation“ gebraucht, die sich an eine unvorhersehbare Zukunft jederzeit anpassen kann.

Denn je schwerfälliger eine Organisation, desto anfälliger ist sie für Überholmanöver. Hier setzt das Orbit-Modell an. Es sorgt für Tempo und macht kreative, adaptive, antizipative neue Vorgehensweisen überhaupt erst möglich. Im Rahmen von neun Aktionsfeldern zeigt es eine umfassende Handlungsanleitung, um Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Hier geht's zur Bestellung.

Übrigens halte ich auch Impulsvorträge zum Thema und führe maßgeschneiderte Workshops durch.

Das Orbit-Modell: mit 9 Aktionsfeldern fit für die Zukunft

Das Orbit-Modell - entwickelt von Anne M. Schüller
Das Orbit-Modell - entwickelt von Anne M. Schüller

Das Orbit-Modell ist eine Organisationsinnovation. Es propagiert den konsequenten Übergang von einer aus der Zeit gefallenen pyramidalen zu einer zirkulären Unternehmensorganisation. Das neue daran zeigt sich wie folgt:

• Der Purpose: Im Zentrum der Organisation steht ein kraftvoller Purpose - der Daseinssinn eines Unternehmens für die Kunden und Mitarbeiter. Wie der Kern einer Frucht sichert dieser Purpose das Überleben am Markt.

• Die Stellung der Kunden: Kundenzentrierung wird in diesem Modell sofort sichtbar. Die Kunden scharen sich um den Purpose, weil er für sie anziehend und unterstützenswert ist. Alle Mitarbeitenden kreisen um die Kunden – auf Augenhöhe und in dynamischer Interaktion.

• Die Stellung der Mitarbeiter: Sie stehen nicht länger unten in einer Hierarchie, sondern agieren gleichrangig im Kreis mit den Führungskräften und Partnern des Unternehmens auf das Kundenwohl hin. Operative Entscheidungen treffen sie dezentral, crossfunktional und zumeist selbstorganisiert.

• Die Stellung der Führungskräfte: Die Führungskräfte sind nicht von den Kunden separiert. So wird Kundenähe in Orbit-Organisationen nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch tatsächlich gelebt. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Partnern des Unternehmens funktioniert gleichberechtigt und Hand in Hand.

• Die Bedeutung der Partner: Längst bringen die Schwächen, die sich bei herkömmlichen Organisationen in Bezug auf den transformativen Wandel zeigen, immer mehr Unternehmen dazu, an Innovationszentren anzudocken, eigene Innovation Labs aufzubauen, digitale Einheiten auszugründen und/oder mit passenden Startups zu kooperieren. Solche strategischen Alliierten sind die neuen Innovationshelfer und Wachstumstreiber. Die jungen „Davids“ machen die alten „Goliaths“ stark – und katapultieren sie in die Zukunft.

• Die Brückenbauer: Wenn sich in der Außenwelt alles vernetzt, muss das auch drinnen im Unternehmen passieren. Hierzu werden Brückenbauer gebraucht, die interdisziplinäre Verbindungen schaffen und das „Sowohl-als-auch“ moderieren. Sie schließen die Kluft zwischen drinnen und draußen, zwischen oben und unten, zwischen Mensch und Denkmaschine. Zudem werden externe Fürsprecher und Influencer benötigt, die dafür sorgen, dass neue Kunden kommen und kaufen.

• Die Stellung der Geschäftsleitung: Die Geschäftsleitung versinnbildlicht nicht länger die Spitze, sondern das Fundament einer Firma und sorgt für die notwendige Stabilität. Sie ist verantwortlich für die Transformationsstrategie und setzt sich vehement für sie ein. Zudem agiert sie als Bindeglied mit der Öffentlichkeit. Und sie ist Brückenbauer in Richtung Zukunft.

• Die eingebaute Dynamik: Kreise sind ein typisches Merkmal sich dezentralisierender Organisationen. Doch auch Kreise brauchen Dynamik, indem sie sich miteinander verbinden. So entsteht ein System, in dem Aspekte der Erneuerung von jedem an jeder Stelle und jederzeit initiiert werden können.